Informationen zum Thema Kunstrasen
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Kunstrasen als Belag besonders im Sportplatzbau eine immer größere Bedeutung erlangt. Bereits in den 1960er Jahren wurde die erste Generation von Kunstrasen entwickelt, wobei es sich zu dem damaligen Zeitpunkt noch um eine relativ starre und harte Nylonfasern handelte... Heute verwenden wir Kunstrasenfasern aus hochwertigem Polypropylen, die mit Sand und Granulat gefüllt, weitaus weicher und geschmeidiger sind. Kunstrasen der heutigen Generation birgt deshalb nur ein sehr geringes Verletzungsrisiko, welches dem von Naturrasen ähnelt. Durch die patentierte Gummifüllung, werden heute Verbrennungen auch bei massiven Stürzen nach Ballgefechten verhindert. Als die Entwicklung von Kunstrasen noch in den Kinderschuhen steckte, stellten diese ein häufiges Verletzungsrisiko dar, welches heute ausgeräumt ist.
Kunstrasen lässt sich in seinem Aufbau in drei wesentlichen Teilbereiche gliedern: Er setzt sich aus dem Trägergewebe, den eigentlichen „Grashalmen“ sowie als dritter Komponente der Füllung zusammen. Das Trägergewebe muss zwei wesentliche Eigenschaften erfüllen.
Zum Einen muss es stabil sein, um auch starken Belastungen standhalten zu können und somit Langlebigkeit zu garantieren, zum Anderen ist die gute Wasserdurchlässigkeit eine notwendige Eigenschaft. Die künstliche nachgebildeten Grashalme, bestehen aus einer UV-beständigen Faser, die den optischen Vorteil bringt, dass ein sattes Grün garantiert werden kann. Dem natürlichen Vorbild entsprechend, besitzen die Grashalme in der Mitte senkrecht verlaufende Verdickungen, so dass sie sehr robust sind und über die Eigenschaft verfügen, sich selbstständig wieder aufrichten zu können. Bedenkt man die starken Beanspruchungen im Fußball, so sind dies Qualitätsmerkmale, die eine dauerhafte Nutzung auch unter widrigen Wetterverhältnissen ermöglichen. Die Füllung von Kunstrasen besteht aus zwei Bestandteilen. Auf dem Trägergewebe bildet Quarzsand die Basis, auf die Gummigranulat gefüllt wird. Letzteres wirkt sich positiv auf das Rollverhalten des Balles auf dem Kunstrasen aus. Außerdem gibt der Belag durch die Füllung besser nach, es kommt zu einem besseren Grip und wirkt bei eventuellen Stürzen dämpfend, sodass ein großteil der Bewegungskräfte auf den Boden abgeleitet werden kann.