Nachsaat
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Poa annua bekämpfen durch regelmäßige Nachsaat

In der Praxis haben sich spezielle Schlitznachsaatgeräte, Perforationsgeräte oder Spikeseeder bewährt. Vorteilhaft für die Keimentwicklung ist dabei der Bodenschluss und die damit verbundene, gleichmäßige Feuchtigkeit, die über entsprechende Beregnung vorgegeben wird. Nachsaaten sollten zur jährlichen Routine in der Sportplatzpflege zählen, da nur auf diese Weise die stark strapazierten Teilbereiche des Platzes mit einem Gräserbestand erhalten werden können. Nachsaaten dienen auch der Bestandsveränderung zu Lasten der unerwünschten Art Poa annua.






























Eine Verbesserung des Pflanzenbestandes erreicht man durch Nachsaat mit leistungsfähigen Sorten aus dem Angebot der strapazierfähigen Art Lolium perenne. Sofern die Rasennarbe komplett zerstört ist und kaum ein Restbestand an Gräsern vorhanden ist (Strafraum / Mittelachse des Spielfeldes) bietet sich auch die Sportrasenmischung RSM 3.1 mit Poa pratensis und Lolium perenne an. (siehe Gräser / Mischungen). Wichtig für den Erfolg der Nachsaat auf dem Sportplatz ist die Art der Saattechnik. Es reicht nicht das Saatgut mit dem Streuwagen oder von Hand auf die offenen Flächen zu streuen.

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