MEHR KORK IM SPORT!

Wenn schon Kunstrasen, dann bitte mit mehr Umweltverträglichkeit!

Hallo, liebe Amateurvereine und Fachdienste für Bildung, Jugend, Kultur und Sport von Städten und Kommunen: Wir haben da was für Euch! Mega-elastisch und federnd, hoch beständig, langlebig und vor allem eins: ökologisch. Die Rede ist von Kork als Einstreumaterial für Kunstrasenplätze. Und wir meinen das nicht als Alternative zu Kunststoffmaterialien, wir wollen, dass Kork als Einstreumaterial zum Standard auf allen Kunstrasenspielfeldern in Deutschland wird. Kork ist einfach die bessere Wahl, wenn man die wirtschaftlichen Aspekte und den Gewinn für die Gesundheit von Mensch und Umwelt betrachtet.

Umweltpioniere im Sportplatzbau
Seit 2012 ist Kork unser Ding. Sofort nachdem er in granulierter Form als Einstreumaterial verfügbar war, haben wir damit experimentiert, um die beste Dichte für Kunstrasenplätze zu entwickeln. Mainz 05 und Greuther Fürth waren die ersten Profivereine, die Naturkork als Einstreumaterial von uns bekommen haben und bis heute superzufrieden damit sind. Für uns gehören Höchstleistung und Nachhaltigkeit zusammen. Das haben wir gerade wieder mit der Entwicklung des weltweit ersten, mit Biokunststofffasern verstärktem, Naturrasens Sporthybrid Turf bewiesen. Darin sind wir echt unbescheiden: ein echter Meilenstein in Richtung mehr Nachhaltigkeit im Fußball. Kunstrasen ist für viele Profi- und Amateurvereine nach wie vor der Favorit hinsichtlich Spieleigenschaften und Wirtschaftlichkeit oder manchmal einfach die einzige Option. In Sachen Umweltverträglichkeit schneidet Kunstrasen allerdings eher schlecht ab. Der Abrieb der Kunststofffasern bleibt am Fußballschuh in Form von Mikroplastik hängen und wandert über die Waschmaschinen in die Kanalisation. Zusätzlich spült Regen den Abrieb von Fasern und Kunststoffgranulaten ins Grundwasser. Da Mikroplastik mittlerweile die Arktis erreicht hat, sollten wir spätestens jetzt über ökologisch verträglichere Platzarten nachdenken.

Kork ist ein Naturtalent
Gleich vorweg: Wegen unseres Korkgranulats werden keine Korkeichenwälder gerodet oder Monokulturen auf Kosten der Artenvielfalt angebaut. Unser Korkgranulat wird absolut ökologisch hergestellt. Schon im 19. Jahrhundert hat man die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Kork erkannt und in Portugal, dem Ursprungsland und Hauptproduzenten von Kork, eine nachhaltige Bewirtschaftung der Korkeichenwälder gesetzlich verfügt. Für unser Korkgranulat werden die Reststücke der Korkeichenrinden zerkleinert, aus denen schon Korken gestanzt wurden. Ein Abfallprodukt, das so zu 100 % verwertet wird. Wegen seiner vielfältigen Eigenschaften kommt Kork in vielen Hightech-Anwendungen zum Einsatz. Einstreumaterial für Kunstrasenplätze hört sich dagegen eher unspektakulär an, ist aber höchst effektiv. Ein Kubikzentimeter Kork besteht aus bis zu 40 Millionen in sich geschlossenen Zellen. Das begründet die enorme Elastizität des Materials. Es nimmt die Belastung auf, verformt sich dabei und kehrt wieder in seine Ursprungsform zurück. Das sorgt für perfekten Kraftabbau auf dem Spielfeld. Kork ist ziemlich resistent gegen Umwelteinflüsse und schlechtes Wetter. Das macht ihn als nachwachsenden Rohstoff für Sportplätze wirtschaftlich sehr interessant. Im Gegensatz zu seinen künstlichen Verwandten ist er von Natur aus frei von Weichmachern und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Das riecht man auch bzw. eben nicht. Korkgranulat heizt sich unter Sonneneinstrahlung weniger stark auf und ist weicher als Granulate aus Kunststoff. Okay, und wo ist jetzt der Haken? Es gibt keinen Wirklichen. Kunstrasenplätzen mit Korkgranulat müssen höchstens nach Trockenperioden, die durch Starkregen beendet werden, nachgebürstet werden. Oder, bei intensivem Spielbetrieb, nachgranuliert werden, weil die Verschleißfestigkeit nicht so hoch ist, wie bei Gummi- oder Kunststoffgranulaten. Die Vorteile überwiegen, wenn man die Faktoren Umwelttoxizität, Gesundheit und Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg berücksichtigt. Die Entsorgung eines Kunstrasenplatzes mit Einstreugranulat kostet nach 15 oder 20 Jahren nochmal richtig. Bei der Verfüllung mit Kork kann wenigstens das eingestreute Sand-Kork-Gemisch problemlos anderweitig verwendet werden, z. B. als Füllstoff oder Material zur Besandung von Naturrasenspielflächen. Das spart durchaus ein paar Tonnen bei der Entsorgung. Es geht also – wenn man will und die Vorteile kennt.

Unser Denkanstoß an alle Entscheider: Wenn die sportfunktionellen Eigenschaften des Einstreumaterials vergleichbar sind, geht dann nicht die Gesundheit der Spieler, Kinder und Jugendlichen sowie der Schutz der Umwelt vor?

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