14 Jahre mit vollem Einsatz dabei
Als Detlef im Juni 2012 bei heiler angefangen hat, brachte er bereits jede Menge Erfahrung mit. Als Meister im Garten- und Landschaftsbau und durch seine langjährige Selbstständigkeit war er bestens auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet. Seitdem hat er auf zahlreichen Baustellen in ganz Deutschland tatkräftig mit angepackt, seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt und war sich nie zu schade, dort anzupacken, wo gerade Hilfe gebraucht wurde.
Zum 01.08.2026 durften wir Detlef in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Gemeinsam haben wir auf über 14 Jahre bei heiler zurückgeblickt und über die vielen Veränderungen, besondere Baustellen und unvergessliche Momente gesprochen.
Lockeres Gespräch, klare Vorstellungen
„Durch meinen Sohn bin ich damals auf heiler gekommen. Ein damaliger Kumpel hatte meinem Sohn Daniel von heiler erzählt. Daraufhin hat er 2003 bei heiler angefangen und ein paar Jahre später bin ich dann auch dazu gekommen“, blickt Detlef zurück.
An sein Vorstellungsgespräch kann er sich noch gut erinnern. „Das war mit Michael Heiler. Wichtig war für ihn mein Meisterbrief, für mich eigentlich nur die Lohnvorstellung“, erzählt er und lacht. „Aber das Gespräch war ziemlich locker.“
Seit diesem Tag sind inzwischen über 14 Jahre vergangen. In dieser Zeit hat sich bei heiler einiges verändert.
Immer größer, aber trotzdem persönlich
„Das ist natürlich schon gewaltig“, beschreibt Detlef die Entwicklung. „Wenn ich sehe, wie viele Autos, LKW und Maschinen wir heute haben. Früher war das nicht mal die Hälfte. Als ich angefangen habe, standen hier auf dem Hof sogar noch zwei Gebäude weniger.“
Auch den Generationswechsel in der Geschäftsführung hat er miterlebt. Eines ist für ihn dabei jedoch immer gleich geblieben: „Man kann hier immer noch mit jedem reden. Das hat sich nie verändert.“
Viele Wegbegleiter aus den ersten Jahren sind ebenfalls noch dabei. „Michael, Guido, Bernd oder Thomas um nur einige Namen zu nennen. Es sind noch viele Kollegen von früher hier.“
Abwechslung statt Alltag
Wer Detlef kennt, weiß, dass Stillstand nichts für ihn ist. Einen festen Lieblingsbereich hat er nie gehabt. Gerade die Abwechslung hat seine Arbeit für ihn immer ausgemacht.
„Ich bin so ein Allrounder. Ich mag es nicht, wochenlang nur Einfassungen zu setzen oder nur zu baggern. Bei mir macht es die Mischung. Ich bin einfach gerne draußen und packe mit an.“ Nur bei einer Aufgabe hört der Spaß für ihn auf: „Winkelsteine setzen, das hasse ich. Da bekomme ich immer die Krise“, sagt er mit einem Schmunzeln.
Ein Projekt bleibt besonders in Erinnerung
An viele Baustellen denkt Detlef gerne zurück. Besonders im Gedächtnis geblieben ist ihm jedoch ein Projekt in Düsseldorf. „Das war sehr vielseitig. Wir haben dort einen Sportplatz, eine Laufbahn, Beachvolleyballfelder und eine Tennisanlage gebaut. Das Highlight für mich war aber eine 13 Meter lange Prallwand.“
Jede einzelne Platte wog rund 200 Kilogramm und wurde gemeinsam mit den Kollegen Stück für Stück aufgebaut. „Wir haben die Wand an einem Tag fertiggestellt. Der Kollege, mit dem ich die Wand aufgebaut habe, meinte hinterher, dass er noch nie in seinem Leben so schnell eine Prallwand aufgebaut hat und er jetzt erstmal frühstück machen muss“, erzählt Detlef mit einem Lächeln.
Wer rastet, der rostet
Auch wenn für Detlef nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt, wird ihm so schnell nicht langweilig. „Wer rastet, der rostet“, sagt er. „Ich kann ja mein Ding einfach im Garten weitermachen. Ich fühle mich noch fit und das kreative Arbeiten macht mir einfach Spaß.“
Natürlich wird ihm einiges fehlen. Vor allem die vielen Kollegen und das Miteinander auf den Baustellen. Auf eine Sache freut er sich allerdings besonders: „Was mir auf jeden Fall nicht fehlen wird, ist das Montagmorgen-Aufstehen“, sagt er mit einem Augenzwinkern. „Das konnte ich schon als Bäcker nicht leiden. Da war fünf Uhr morgens ja fast schon zu spät.“
Am Freitag, den 04.09.2026, verabschieden wir Detlef gemeinsam in seinen wohlverdienten Ruhestand. Wir bedanken uns für über 14 Jahre Einsatz, Erfahrung und die vielen gemeinsamen Momente. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm vor allem Gesundheit, viel Freude und alles Gute.